Weg vom esoterischen Ansatz

Porz am Montag vom 02.05.2015

Pharmazie-Ingeneurin Rose Packebusch widmet sich den Lehren Hildegards von Bingen und erklärt, warum die Wahl des richtigen Wassers so wichtig für eine gesunde Ernährung ist...

Foto: Lars Göllnitz, www.porz-am-montag.dePorz-Mitte - „Seien sie fit im und mit dem Frühling." Das ist der Ratschlag, den die Referentin Rose Packebusch den Zuhörern zum Schluss mit auf den Weg gibt. Bei ihrem Vortrag zum VeedelsFrühstück der Arbeiterwohlfahrt in Porz-Mitte widmet sich Packebusch dabei vor allem den Lehren der Hildegard von Bingen - was man auch gleich an ihrem Erscheinungsbild erkennt.

Rose Packebusch hat sich der mittelalterlichen Universalgelehrten auch in ihrer Kleidung angenähert. Mit Gewand und weißer Kopfbedeckung. „Ich möchte weg von einer esoterischen Betrachtung. Hin zu einer wissenschaftlich begründeten und erforschten Ausübung der Lehren Hildegards von Bingen", erklärt Packebusch.Foto: Lars Göllnitz, www.porz-am-montag.de
Besonders der Natur und ihrer Heilwirkung widmete sich von Bingen. Rose Packebusch schwört dementsprechend auch auf Kräuter und Tees. Einen hat sie sogar selbst gemischt. „Wasserkraft" betitelt, soll er die Entwässerung des Körpers und die Nierentätigkeit anregen, zudem die Zellen reinigen, Fette ausschwemmen.
Wichtig sei dabei, dass eine solche Tee-Kur von Mond bis Mond, also mindestens vier Wochen lang durchgeführt werde, so Packebusch. Erst dann setze der positive Effekt ein. Und auch die Wahl des richtigen Wassers sei bedeutsam, erklärt die Pharmazie-Ingeneurin.

Foto: Lars Göllnitz, www.porz-am-montag.deWenig Mineralien, wie etwa Magnesium, sollte es enthalten. Zudem keine Kohlensäure. „Ich empfehle eine Tagesmenge von 2,5 Litern pro Tag", so Packebusch. „Bis mittags am besten ein Glas Wasser pro Stunde." Gutes Wasser mit wenigen Mineralien gibt es auch beim Diskounter, stellt sie fest. Enthält Wasser zu viele Mineralien, so könne es etwa die Wirkung von Tabletten hemmen. Auch könne der Körper die großen Mengen nicht aufnehmen.
Gutes Wasser hingegen könne dann wie Medizin in den Körperzellen wirken, so Rose Packebusch. Der Blutzuckerspiegel werde reguliert. Chronische Schmerzen gelindert, eine Übersäuerung des Magens verhindert.
Ob jedoch Wasser durch das Hineinlegen von Edelsteinen auch besonders angereichert und noch heilsamer werden kann, so berichtete es Rose Packebusch ebenfalls, wurde von einzelnen Zuhörern ihres Vortrages jedoch angezweifelt. „Der Glaube versetzt Berge", so eine Frau. (Lars Göllnitz)

Quelle: Rautenberg Media & Print Verlag KG, Porz am Montag vom 02.05.2015,

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